Kolumne – komm wir wollen spielen…

Eigentlich ein schöner Satz, mein Kind sitzt nicht still und traurig in der Ecke, ist gesund und munter und sucht eine Beschäftigung. Und gerne möchte ich auch mit meiner Tochter spielen, was sind da für viele tolle Möglichkeiten gegeben? Malen, basteln, singen und tanzen oder eine Teestunde mit den Puppen? Oder doch ein Besuch im geheimnisvollen Elfenschloss? *g

Aber leider geht das nicht immer, die Pflichten des Alltags fangen einen ein und halten oftmals mit starker Hand fest. So dass man „nein“ sagen muss. Schließlich ist da nicht nur der Haushalt mit Wäschebergen, sondern auch ein zweites Kind, das auch gerne an Mamas Rockzipfel hängt. Da er momentan gerne alles ausräumt, bin ich darüber sogar froh, dann habe ich den kleinen Wirbelwind wenigstens im Blick und er kann nichts kaputt machen ;).
Ich denke dann manchmal, wie meine Mutter das eigentlich hinbekommen hat, schließlich gab es noch nicht so viele guten technischen Hilfsmittel (obwohl, habe gerade gegoogelt, die erste vollautomatische Waschmaschine kam in Deutschland 1951 auf den Markt, Gott segne den Erfinder!).
Andererseits ist auch gerade die Technik ein Grund, warum uns das Leben manchmal so vorkommt, als hätte der Tag zu wenige Stunden. Schließlich sitze ich gerade jetzt wieder vor dem PC.
Es ist schwierig mit beiden zusammen zu spielen, vielleicht ist der Altersunterschied zu groß (knapp drei Jahre), vielleicht ist Jamie auch noch zu klein (wird im Dezember zwei)?
Eine Freundin von mir meinte „das zweite Kind läuft so nebenher“. Davon merke ich momentan noch nichts, im Gegenteil!
Am besten spielen die beiden zusammen, wenn sie draußen sind. Da kann Jamie keine Barbie-Haare ausreißen und keine mühsam errichteten Bauwerke umwerfen. Sie können einfach toben, rennen und im Sand buddeln.
Seit Kurzem trifft Zoe sich auch gerne mit Freundinnen. Jamie möchte natürlich gerne mitspielen, aber meistens wird er rausgeschickt :(.

Daher nun zu meiner eigentlichen Frage: Wie koordiniert ihr das mit zwei oder mehr Kindern? Versucht ihr es hinzubekommen, dass man zusammen spielen kann, trotz des Altersunterschiedes? Was spielt man zusammen mit einem knapp Zweijährigen und einer knapp Fünfjährigen? Zoe bastelt und malt zum Beispiel so gerne, Jamie steckt die Wachsmaler in den Mund ;(.
Ich würde mich freuen, mal von Euren Erfahrungen zu hören….

Über Eva

Ich bin seit 2008 Produkttesterin, seit 2011 mit dem eigenen Produkttestblog. In meinem Blog schreibe ich über Online-Shops, Produktneuheiten, Freizeitaktivitäten und Reiseziele für Familien und starte wöchentlich Gewinnspiele und Testaktionen für meine Leser. Ich bin alleinerziehend und wohne zusammen mit Tochter Zoe (geb. Februar 2008) und Sohn Jamie (geb. Dezember 2010) in Kirchlengern. Hauptberuflich bin ich zuständig für die Lohn- und Gehaltsabrechnung der Mitarbeiter.

9 commenti su “Kolumne – komm wir wollen spielen…

  1. Ich glaube am altersunterschied liegt es nicht unbedingt, meine Schwester ist 4 Jahre jünger und bis zu einem gewissen Alter (ca. 11) haben wir immer zusammen gespielt. Vielleicht weils ein Mädel und eine Junge ist?

    Sag mal bist du das auf dem Bild???Das sieht toll aus! LG Desiree

    • ja, das auf dem Artikelbild bin ich 😉
      Ist mal bei einem Sedcard-Shooting entstanden 🙂
      Stimmt, mit zwei Mädels würde es wahrscheinlich besser klappen, wobei ich meine kleine Schwester damals auch nie mitspielen lassen wollte 😉

  2. …du sprichst mir aus der Seele 🙂

    Wir haben nämlich genau das Selbe…den Artikel hätte auch ich schreiben können 🙂 witzig!

    Ich weiß auch immer nicht wie ich das machen soll, Alina ist 3,5 Jahre und Daniel 1,5 Jahre, also genau 2 Jahre Unterschied.

    Es gibt zwischendurch mal ne halbe Stunde wo die beiden zusammen spielen können…aber eher so..in einem Zimmer aber jeder für sich alleine…oder die rennen durch das Haus und schreien wie verrückt …ist zwar sehr laut dann, aber die finden es witzig…und ich lass sie auch!

    Alina liebt Playmobil und Lego Friends…für Daniel ist es nichts, er nimmt alle kleinen Teile und zersteut diese im ganzen Zimmer 🙂 Alina heult!

    Mama komm wir spielen — höre ich jeden Tag mind. 10 Mal!

    Ich vertröste Alina meistens auf die Zeit wo Daniel Mittagsschlaf macht..(Alina schläft Mittags eher selten)…und Daniel geht abends früher ins Bett als Alina, da habe ich auch eine halbe Stunde nur für sie.

    Klar geht das nicht immer wg. Haushalt usw. …und ich bekomme dann schlechtes Gewissen…,,zu wenig mit meinem Kind zu unternehmen,,…aber es geht halt nicht und dann muss sie sich kurz alleine beschäftigen können. Ich schlage ihr dann was vor was sie machen könnte…malen, mit Knette spiele usw. und das macht sie dann auch.

    Mit Daniel spiele, lese usw. ich dann, wenn Alina im Kindergarten ist.

    …und wenn beide nicht schlafen oder sonst was…gehen wir raus…so kann man am besten beide beschäftigen…

    Aber es ist nicht einfach mit 2 kleinen Kindern und ich hoffe auch, dass die beiden bald wirklich zusammen was spielen können!

    Liebe Grüße

    Tatjana

    • ja, so macht Zoe das auch, dass sie mal alleine was malt oder bastelt. Sie möchte auch manchmal gerne mit ihrem kleinen Bruder spielen, aber spätestens nach einer halben Stunde ist einer von beiden am Weinen oder mindestens ein Zimmer komplett verwüstet 🙁
      Da hilft wohl erst mal nur abwarten!

  3. Ich kann Dir dazu keine Tipps als Mutter geben, ich habe nur die eine und immer passende Spielkameraden eingeladen. Als Kind, kann ich aber wohl etwas dazu sagen :-D. Ich habe zwar keine Geschwister, war aber tagsüber, bedingt dadurch sehr junge Eltern gehabt zu haben (beide 17) die beide Vollzeit arbeiteten, bei meiner Omi auf, zusammen mit sieben anderen Kindern und Jugendlichen. An manchen Tagen haben wir irgendwie einen gemeinsamen Nenner gefunden, an anderen eben nicht. Ich glaube, man kann das nicht organisieren, das passiert einfach. Wir sind, wenn es nicht funktionierte zu Freunden gegangen, oder haben sie eingeladen. Je älter wir wurden, umso besser hat es funktioniert, Du hast also noch Hoffnung 🙂 Ach ja, cooles Artikelbild von Dir.

    Liebe grüße

  4. Hallo Eva,

    wenn ich das so lese, bin ich glatt froh, nur ein Plagegeist zu haben 😉
    Ich hab keine Ahnung wie man das wuppen soll, ich bewundere jede Mama, die das so hinbekommt ohne zu verzweifeln.
    Ich find ja auch gemeinsames spielen toll, aber bei den verschiedenen Interesses kann das echt schwer werden.

    Lieben Gruß Carmen

  5. Ich habe zwischen meinen Kiddies 10 Jahre Unterschied und es ist echt nicht einfach beiden gerecht zu werden. Meistens teile ich die Nachmittage etwas auf und mein Mann macht etwas mit dem einen und ich mit dem anderen.
    Meine Große unternimmt jetzt aber auch schon oft etwas alleine mit Ihren Freundinnen das entspannt dann etwas. LG

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