Der eigene Saugroboter – Ratgeber

Der eigene Saugroboter – Ratgeber

Heutzutage ist es nicht unüblich, dass man in schnelllebigen Wochentagen zwischen Familie, Haushalt und Beruf kaum noch Zeit für andere Tätigkeiten findet. Aus diesem Grund werden gewisse Arbeiten sehr gerne technologisierten Prozessen überlassen. Dazu gehört beispielsweise, zuhause nicht mehr selber Staubzusaugen, sondern dies einem kleinen Saugroboter, wie beispielsweise dem Bagotte BG600, zu überlassen. Allerdings gibt es einige Punkte, die beim Kauf eines Saugroboters zu beachten sind. Ein Überblick.

Die Vorteile von Saugrobotern

Wegfindung

Modernere Saugroboter verfügen über eine Möglichkeit, die Reinigungsfläche programmieren zu können. So lässt sich die Präzision des Gerätes erhöhen und man vermeidet, dass einige Ecken schmutzig bleiben. Des Weiteren können viele Roboter die Reinigungsfläche auch bereits nach dem ersten Saugvorgang speichern. So wird der Weg für das nächste Mal automatisch optimiert. Dies beinhaltet auch etwaige Hindernisse, wie etwa Ecken, Tischbeine oder Türschwellen. Besonders neuartige Geräte können Türschwellen dabei sogar überwinden, wenn diese meist nicht höher als 2 cm sind.

In diesem Zusammenhang lohnt sich auch immer, darauf zu achten, dass der Saugroboter über Bodensensoren verfügt. Diese können eventuelle Kanten, wie beispielsweise Treppen, erkennen und dadurch einen Absturz und eine eventuelle Beschädigung des Saugroboters vermeiden.

Reinigungsleistung

Je nachdem, wie kostengünstig oder auch teurer ein Saugroboter ist, kann er auch noch andere Funktionen als das bloße Staubsaugen erfüllen. Teils kann von Geräten in höheren Preisklassen auch nass gewischt und der Teppich gesaugt werden. Vor allem beim Nasswischen wird dem Bewohner hier viel Arbeit abgenommen.

Der Saugroboter saugt dabei zunächst trocken die ganze Wohnung. Danach kommt ein integrierter Wassertank zur Geltung, indem der Saugroboter die Wohnung nass wischt und in einem dritten Durchgang danach die Feuchtigkeit wieder aufnimmt. Der letzte Schritt kann per Programmierung auch ausgelassen werden, dann trocknet der Boden innerhalb einer gewissen Zeit von selbst. Dies bietet sich vor allem im Sommer an, wenn man die Fenster weit öffnen und auf Durchzug die Wohnung lüften kann. So lassen sich Energiekosten für den Saugroboter optimal sparen.

Bei besonders hochwertigen Saugrobotern sind außerdem noch gewisse Sensoren vorhanden, die den Grad der Verunreinigung auf dem Boden erkennen können. Dadurch wird die Saugstärke automatisch angepasst. Auch der Bodentyp spielt hier natürlich eine Rolle und kann vorher meist einprogrammiert werden.

Akkulaufzeit

Kauft man einen guten Saugroboter, sollte dieser immer auch über eine Ladestation verfügen. Dieses, auch Docking-Station genannte, Aufladegerät wird von einem Saugroboter nach getaner Arbeit automatisch angefahren. Daraufhin verbindet sich der Roboter mit der Ladestation. Um Energiekosten zu sparen, sollte der Saugroboter über keine zu lange Akku-Laufzeit haben, damit er nicht nach dem Saugen der ganzen Wohnung noch drei Viertel seines Akkus übrig hat. Ist dies der Fall und der Roboter verbindet sich nach der Arbeit automatisch mit der Ladestation, können überflüssige Stromkosten entstehen, weil er sozusagen länger am Netz bleibt als wenn er seine Energie voll ausschöpfen würde. Am besten eignet sich hier generell eine Timer-Funktion.

Bei modernen Modellen verfügt die Ladestation übrigens oft auch über einen Behälter, in den der Saugroboter während des Ladevorgangs den bereits aufgenommen Schmutz entleert. So muss nur ab und zu der Beutel aus der Ladestation in die Mülltonne entleert werden, als weitaus öfter der im Roboter integrierte Beutel.

Eva

Ich bin seit 2008 Produkttesterin, seit 2011 mit dem eigenen Produkttestblog. In meinem Blog schreibe ich über Online-Shops, Produktneuheiten, Freizeitaktivitäten und Reiseziele für Familien und starte wöchentlich Gewinnspiele und Testaktionen für meine Leser. Ich bin alleinerziehend und wohne zusammen mit Tochter Zoe (geb. Februar 2008) und Sohn Jamie (geb. Dezember 2010) in Kirchlengern. Hauptberuflich bin ich zuständig für die Lohn- und Gehaltsabrechnung der Mitarbeiter.

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