Kindertablet Clempad von Clementoni im Test

Bei Hallimash wurden bloggende Eltern gesucht, die das Clempad und „mein erstes Clempad“ Tablet für Kinder testen wollen. Wir hatten Glück und durften mittesten. Da Jamie mit seinen drei Jahren noch etwas jung für ein Tablet ist, habe ich mich für das „Clempad“ für Kinder im Alter von 6 – 12 Jahren entschieden, welches Zoe (knapp 7 Jahre alt) testen durfte.

Über Clementoni
Das italienische Unternehmen wurde bereits vor über 50 Jahren gegründet und hat sich im Bereich der Lerncomputer einen Namen gemacht. Die Clempads (Android Tablets) wurden entwickelt, da Kinder heutzutage immer früher die Smartphones, Tablets und PC’s der Eltern nutzen wollen. Die Clempads können Eltern ihren Kindern unbesorgt geben, denn die Inhalte sind auf das Alter der Kinder abgestimmt (ab 3 oder ab 6 Jahren) und es kann nur auf den vorinstallierten Seiten im Internet gesurft werden.

Clementoni Clem Pad 6+ im Test
Das Clempad ist zum Preis von ca. 129,99€ erhältlich – wenn man bedenkt, dass es sich dabei nicht einfach nur um ein Kinderspielzeug handelt, sondern um ein echtes Android-Tablet mit allen Funktionen, die die „großen“ Tablets auch haben (z.B. Dual Core, Wifi, USB, Kamera, Google Play etc.) ein faires Preis-Leistungs-Verhältnis.
Die Verpackung finde ich sehr gelungen – man erkennt, dass das Tablet für Kinder gedacht ist aber auch, dass es sich um ein Lerntablet handelt. Da hat man als Mama gleich ein besseres Gefühl ;).
Die erste Inbetriebnahme verlief relativ schnell und unkompliziert – Sprache wählen, sofern vorhanden Netzwerkverbindung wählen, anschließend den Google-Account wählen. Hier hat mich etwas stutzig gemacht, dass die Google-Abfrage plöztlich auf Englisch war, schließlich hatte ich als Sprache doch Deutsch gewählt? Da ich keine Google-eMail-Adresse habe, habe ich „No“ geklickt. Jetzt hat man noch die Möglichkeit, einen Google-Account zu erstellen (ebenfalls auf Englisch, ebenfalls verneint). Dann muss nur noch der Name eingegeben werden und schon ist das Clempad betriebsbereit. Um auf die Clempad Apps zu kommen, muss man den Code eingeben, der auf der Rückseite des Tablets steht – etwas umständlich gemacht! Ich habe ein Foto von dem Code gemacht und dann vom Foto abgelesen – einfacher als immer hin und her drehen! Jetzt noch einmal die Sprache wählen und es kann losgehen. Wenn man möchte, kann man sich nun bei „Planet Clementoni“ registrieren. Um in den Eltern-Bereich des Clempads zu gelangen, muss man noch ein Eltern-Passwort eingeben. Sind alle Daten erfasst (die Abfrage ist zum Glück auf Deutsch!), kann man ein Kinderprofil erstellen.
Hinter dem „edukativen Tablet für Kinder“ stecken viele verschiedene Kinder-Lern-Programme, aber auch diverse Schutzfunktionen. So sind einige Internetseiten bereits von Clementoni vorinstalliert, andere können von den Eltern hinzugefügt werden. Surfen können Kinder daher nur auf freigegebenen Seiten. Außerdem können Eltern „schwarze“ und „weiße“ Listen für Inhalte erstellen und somit festlegen, was das Kind mit dem Clempad konsumieren darf. Via Smartphone oder PC können Eltern sich zudem mit dem Clempad vernetzen und so kontrollieren, was das Kind mit dem Tablet macht.
Sehr praktisch für Familien mit mehreren Kindern finde ich, dass man mehrere Profile anlegen kann. So hat jeder seine eigenen Spiele und Apps und ggf. auch Spielstände und es kommt kein Streit auf.
Im Kinderbereich gibt es nun etliche Apps und Funktionen. Einige sind bereits installiert, einige können noch zusätzlich runtergeladen werden (alle kostenlos!).
Insbesondere im „Edu App“ Bereich ist die Auswahl an Lernspielen riesig.
Besonders gut finde ich die eBook-Funktion! So können Schulkinder auf dem Clempad auch noch Lesen üben – perfekt, ein zusätzlicher eBook-Reader ist nicht notwendig. Viele eBooks sind bereits vorinstalliert.
Technisch kann das Clem Pad mit den „großen“ Tablets nicht ganz mithalten, aber für Kinder reicht es allemal. Das Betriebssystem ist in dieser Ausführung Android 4.4.
Die von Clementoni entworfenen EduApps können im integrierten Appstore runtergeladen werden und somit für Spiele- und Software- Nachschub gesorgt werden.
Weitere Informationen findet ihr auf der Hersteller-Seite unter clempad.clementoni.com.



Über Eva

Ich bin seit 2008 Produkttesterin, seit 2011 mit dem eigenen Produkttestblog. In meinem Blog schreibe ich über Online-Shops, Produktneuheiten, Freizeitaktivitäten und Reiseziele für Familien und starte wöchentlich Gewinnspiele und Testaktionen für meine Leser. Ich wohne zusammen mit Tochter Zoe (geb. Februar 2008), Sohn Jamie (geb. Dezember 2010) und Papa in einer Doppelhaushälfte in Kirchlengern. Hauptberuflich bin ich zuständig für die Lohn- und Gehaltsabrechnung der Mitarbeiter.

13 commenti su “Kindertablet Clempad von Clementoni im Test

  1. Hallo, ich habe gerade Ihre Rezension zu dem Clementoni Clempad 6+ gelesen, da wir gestern selber eines für unsere Tochter gekauft haben.
    Wir haben jedoch das Problem das wir keine Internetverb. damit aufbauen können. Ging das bei Ihnen Problemlos? Oder gab es da auch Probleme?
    Desweiteren habe ich eine Frage wie Sie Produkttesterin geworden sind? Wie kann man so etwas werden?
    Mit freundlichen Grüßen
    Maria Ehni

  2. Hallo Eva.
    Ein toller Bericht. Hab auch zwei Jungs in dem Alter und da war ich auf die ersten Berichte gespannt. Da ich mich auch darauf beworben hatte. Und erst dadurch über die Marke was gelesen habe. Aber hört sich auf jeden Fall mal gut an was du berichtest. Danke schön dafür.

    lg Yvonne

    • Ja, man kann auch eine ganz normale Android Oberfläche auswählen. Allerdings ist meinem Mann das Tablet zu klein (O-Ton: „da hat ja mein Handy ein größeres Display“)

  3. Wir haben das Clempad für Kinder ab 3 Jahren getestet und sind bisher (nach den Updates, die viele Fehler behoben haben) ganz zufrieden. Für den Preis kann man nichts sagen, aber gebraucht hätten wir so ein Kindertablet jetzt nicht unbedingt. =)

    LG vom Mamamulle-Blog

  4. unser Tablett dpi gt immer wieder auf englisch zurück. ..müssen es immer wieder von englisch auf deutsch stellen. .das kann ja irgendwie nicht richtig sei n

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