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Gesund abnehmen mit HealthyHappy

Früher, vor dem Industriezeitalter, bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts war die Qualität der Lebensmittel, mehr oder weniger ausgeglichen. Während es keine gemeinsame Vorstellung von speziellen Diäten und Ernährungsplänen gab, gab es auch keine Prävalenz für chemisch verarbeitete oder genetisch veränderte Lebensmittel. Lebensmittelzusatzstoffe, künstliche Ersatzstoffe und Veredelungsprozesse waren bis in die 1950er Jahre nahezu unbekannt. Aus diesem Grund war Essen im Allgemeinen ‘ganz und rein’. Auch der Zuckerkonsum war nicht so verbreitet wie heute. Das heißt nicht, dass die Leute vollkommen gesund waren, aber das Essen war nicht von Natur aus ungesund. Die Menschen aßen trotzdem immer noch im Übermaß und verstanden die Feinheiten der Nährwerte nicht.

Heute müssen wir mit jeder Menge von chemischen, genetischen und sogar radiativen Prozessen kämpfen. Dies bedeutet, dass viele der Lebensmittel, die jetzt im Handel erhältlich sind, spezifisch gesundheitsschädlich sind. Anders als in den alten Zeiten, in denen man von ‘gesundem’ Essen einfach zu viel gegessen hat, ist es heute sowohl eine Frage der Qualität als auch der Quantität. Im Gegensatz zu den alten Zeiten sind wir jetzt mit einem größeren Wissen darüber ausgestattet, was für Lebensmitteln wir essen und was das für unseren Körper bedeutet. Wir können jetzt entscheiden, was wir essen wollen und jeder hat Zugang zu Informationen über das Essen.

Wegen dieser umfangreichen Bibliothek von Ernährungsinformationen ist die Frage der gesunden Ernährung sehr umstritten. Die Frage, was gesund ist oder nicht, ist heute mehr denn je ein Streitpunkt. Unsere Vorstellung davon, was gut oder schlecht ist, wird meistens von unserer kulturellen Umgebung oder Traditionen beeinflusst und nicht von soliden wissenschaftlichen Beweisen. Auch wenn wir jetzt wissen, was wir essen sollen, haben wir uns oft dafür entschieden, bei dem zu bleiben, was angenehm und vertraut ist. Wir versuchen unsere Entscheidungen zu rationalisieren, indem wir sie irgendwie als gesund hinstellen.

Ein weiterer Faktor ist die Definition von Gesundheit. Unterschiedliche Gesundheitsstandards existieren über kulturelle Grenzen hinweg. Während einige Kulturen einen mageren, durchtrainierten Körper für gesund halten, würden andere einen runderen, kräftigeren Körper für gesund halten. Außerdem würden einige sagen, dass Gesundheit nicht durch die ästhetische Form, sondern durch die interne Funktion bestimmt werden kann. Daher gibt es viele ENtscheidungskriterien dafür, wie und welche Nahrung als gesund betrachtet wird.

In letzter Zeit hat die Ernährungswissenschaft stetig Einzug in das Mainstream-Bewusstsein gehalten und ist heute häufiger als früher ein Faktor in unseren Entscheidungen für gesunde Ernährung. Wenn es um die Ernährung geht, gibt es zwei wichtige Komponenten, die die Nahrung ausmachen, die wir konsumieren. Dies sind Makronährstoffe und Mikronährstoffe. Makronährstoffe sind die drei wichtigsten diätetischen Verbindungen. Diese sind Kohlenhydrate, Protein und Fett. Die Mikronährstoffe sind eine komplexe, vielfältige Palette von molekularen Nährstoffen, die als Vitamine und Mineralstoffe existieren.

If It Fits Your Macros (IIFYM)

Da Mikronährstoffe für die gesamte Kalorienaufnahme des Körpers ausmachen, beeinflusst ihre Häufigkeit oder ihr Fehlen direkt die physische Größe einer Person. Wenn man schnell abnehmen will, muss man mehr Kalorien verbrennen als man zu sich nimmt. Wenn man an Gewicht zunehmen will, tut man das Gegenteil: einfache Wissenschaft.

Aufgrund dieser Tatsache verlassen sich diejenigen, die Gesundheit ausschließlich auf äußere Erscheinung und die Ästhetik des Körpers beziehen, oft auf ein Prinzip namens „Wenn es zu Deinen Makros passt“ oder IIFYM. Dies bedeutet im Wesentlichen, dass man nur den Kalorienwert der Nahrung, die man isst, im Vergleich zu den Kalorien, die man verbrennt, berücksichtigt. Basierend auf unseren Zielen (zunehmen oder abnehmen) messen wir unsere Kalorienaufnahme entsprechend. So kann man absolut alles essen, solange es den Kalorienanforderungen entspricht. Kuchen, Pizza und eine Dose Schweineschmalz können dann Teil der Ernährung werden, wenn es natürlich zu unseren Makros passt. Das Problem mit diesem Prinzip liegt darin, dass die Konzentration auf Kalorien und äußeres Erscheinungsbild oft zu Unwissen über den Wert von Mikronährstoffen führt. Da man sich nur auf die Kalorien und den Einfluss konzentriert, den diese auf seinen Körper haben, ignoriert man das innere Gleichgewicht der Körperfunktion.

Wenn unsere Körper Autos wären, wären Makronährstoffe der Treibstoff im Benzintank. Mikronährstoffe wären das Motoröl, Kühlmittel, Servolenkungsflüssigkeit, Bremsflüssigkeit, Getriebeflüssigkeit und Batteriesäure. Man kann ein Auto nicht lange erfolgreich betreiben, indem man nur den Benzintank beobachtet, man muss auch das Öl und die Getriebeflüssigkeit überprüfen. Dies ist das gleiche Prinzip mit einem gesunden Ernährungsplan, der nur Makronährstoffe berücksichtigt. Unser Körper muss ein Gleichgewicht der Mikronährstoffe halten. IIFYM Ernährungswissenschaftler werben oft, wie man raffinierte, fettige und zuckerhaltige Lebensmittel essen kann, solange man in seinem Kalorienbereich ist.

Man verzichten auch auf einen Haftungsausschluss auf das erhöhte Risiko von Diabetes, Herzkrankheiten, metabolischem und hormonellem Ungleichgewicht, das sich aus diesen diätetischen Life-Hacks ergeben kann. Also, wenn dein IIFYM-Plan mit einer kritischen Berücksichtigung von Vitaminen und Mineralstoffen kommt, ist dies keine schlechte Diät. Oft wird sie allerdings missbraucht.

Ergänzungen

Eine weitere Debatte, wenn es um gesunde Ernährung geht, ist Nahrungsergänzung. Ergänzung ist die Verwendung von konzentrierten, oft synthetisierten Nährstoffen. Dies kann entweder zur Aufrechterhaltung der normalen Ernährung oder zur Optimierung unserer Nahrungsaufnahme, wie bei Sportlern, geschehen. Aus diesem Grund können Ergänzungen in zwei Gruppen eingeteilt werden, Diät und Leistung.

Nahrungsergänzungsmittel sind einfach eine zusätzliche Quelle gesunder, essenzieller Nährstoffe, die die Defizite ausgleichen, denen wir oft ausgesetzt sind. Die typische westliche Diät ist im Allgemeinen nährstoffarm. Dies ist auf den übermäßigen kommerziellen Charakter der Lebensmittelindustrie zurückzuführen, wo Produktionszeit und -kosten für einen maximalen Gewinn minimal gehalten werden. Dies führt häufig zu zahlreichen Prozessen, die Lebensmittel von ihrer reinen Qualität befreien sowie der Zuführung von Zusatzstoffen, die ein toxisches Risiko darstellen.

Kommerzielle Lebensmittelhersteller verwenden auch viele Techniken, die Produkte für Verbraucher attraktiver machen. Die übermäßige Verwendung von Zucker ist ein Phänomen, das darauf beruht, wie suchterzeugend zuckerhaltige Lebensmittel für die Verbraucher sind und die daher regelmässigen Konsum garantieren. Aus diesem Grund ist eine Nahrungsergänzung nicht nur notwendig, um Nährstoffmangel herbeizuführen, sondern auch, um gefährlichen Zusatzstoffen entgegenzuwirken.

Ein neuer Trend in der gesunden Ernährung hat den Schwerpunkt auf Superfood-Derivate, Mischungen und Extrakte als Nahrungsergänzungsmittel gelegt. Superfood, obwohl nicht offiziell klassifiziert, sind natürliche Nahrungsquellen, deren Nährstoffgehalt außergewöhnliche gesundheitliche Vorteile hat.

Leistungszuschläge oder Sporternährung ist schon mehr eine Grauzone. Der Fokus bei diesen Ergänzungsmitteln liegt oft nur auf der Optimierung des Aussehens und der Leistungsfähigkeit und trägt wenig zum allgemeinen Wohlbefinden bei. Sport Supplements erfordern daher mehr Achtsamkeit bei der Verwendung. Man muss lernen, was in ihnen ist und was es für den Körper bedeutet. Wenn es zu diesen Ergänzungen kommt, ist es auch klug, markenbewusst zu sein. Die gleiche Art von Produkt kann unterschiedliche Qualitätsstandards für verschiedene Marken haben.

Letzte Worte

Gesunde Ernährung ist schwer gegen alle Einflussfaktoren zu messen. Von der kulturellen Interpretation der Gesundheit bis zum Marketing-Wissen-Aspekt des Verbraucherverhaltens ist es schwierig, die wahre Definition gesunder Ernährung zu bestimmen. Eine sehr wichtige Sache die es zu betrachten gilt ist, dass Gesundheit eine sehr individuelle Sache ist. Jeder menschliche Körper mag die gleichen Grundbedürfnisse haben, aber wenn es um optimale Gesundheit geht, werden unsere Anforderungen als Individuen sehr spezifisch. Der beste Weg, um gesund zu essen, besteht darin, etwas über deinen Körper zu lernen und dann zu erfahren, was du ihm zufügst.

Über Eva

Ich bin seit 2008 Produkttesterin, seit 2011 mit dem eigenen Produkttestblog. In meinem Blog schreibe ich über Online-Shops, Produktneuheiten, Freizeitaktivitäten und Reiseziele für Familien und starte wöchentlich Gewinnspiele und Testaktionen für meine Leser. Ich wohne zusammen mit Tochter Zoe (geb. Februar 2008), Sohn Jamie (geb. Dezember 2010) und Papa in einer Doppelhaushälfte in Kirchlengern. Hauptberuflich bin ich zuständig für die Lohn- und Gehaltsabrechnung der Mitarbeiter.

2 commenti su “Gesund abnehmen mit HealthyHappy

  1. Schon sehr paradox das alles.. Suchterzeugende Produkte (Zucker..) werden glorifiziert und schon unseren Kindern anerzogen, gesunde Produkte (Bio..) müssen extra gekennzeichnet werden. Warum ist es denn nicht so, dass NICHT-biologische Produkte etc. besonders hervorgehoben und gekennzeichnet werden müssen?? Fragen..

  2. Super Artikel! Ich muss sagen, dass es mir auch langsam schwer fällt zu erkennen, was wirklich gesund ist und was nicht. Obst und Gemüse sind gespritzt und selbst bei Bio kann man sich heutzutage nicht mehr sicher sein. Hinzu kommen Bücher und Berichte darüber welche Lebensmittel nun gesund sind und welche nicht. Schade nur, dass sich das scheinbar immer wieder ändert und jeder Ernährungs Guru einer anderen Meinung ist. Ich schließe mich deinem Fazit an… man muss wohl einfach auf seinen Körper hören.

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