Film-Kritik: EMMA

Film-Kritik: EMMA

Inhalt:

„Emma, die von Anya Taylor-Joy gespielt wird, sieht gut aus, ist jung, klug, reich und eine unruhige „Bienenkönigin“ ohne jegliche Rivalen in ihrer verschlafenen englischen Heimatstadt. Weit und breit gibt es keine attraktivere Partie als Emma, aber merkwürdigerweise ist ihr selber der Richtige einfach noch nicht begegnet. So verbringt sie ihre Zeit damit, andere zu verkuppeln. In dieser glitzernden Satire der britischen Upperclass schafft es Emma nach vielen Umwegen schließlich, auf ihr Herz zu hören und die Liebe zu entdecken, die sie die ganze Zeit direkt vor Augen und doch konsequent übersehen hatte.“

Produzenten des Films sind: Tim Bevan, Eric Fellner, Pete Czernin und Graham Broadbent

Kritik:

Im Mittelpunkt der Handlung steht die junge, aber vollkommen unabhängige Emma. Hier sehe ich deutliche Parallelen zum Buch von Jane Austen. Sie besitzt ein großes Vermögen und hat keineswegs die Absicht zu heiraten, Emma langweilt sich jedoch oftmals und so ist sie stets damit beschäftigt neue Paare zu finden, sodass in ihrem Bekanntenkreis viele Ehen geschlossen werden. Emma ist doch ein recht schwieriger Mensch, denn man spürt deutlich, dass sie meint klüger als andere zu sein und über anderen zu stehen. Ich mochte Emma zunächst überhaupt nicht, auf mich wirkte sie sehr von sich eingenommen. Nach und nach lernt sie jedoch aus ihren eigenen Fehlern und wirkt dabei wesentlich empathischer. So unsympathisch Emma auch sein mag, steht sie doch ihrer Figur in der Buchvorlage von Jane Austen diesbezüglich in nichts nach. Ganz im Gegenteil es ist die leibhaftige Charakterverfilmung, besser geht es wohl kaum.   Besonders möchte ich „Emma“ jedoch den Liebhabern von Kostümfilmen empfehlen und ans Herz legen. Die Dekadenz füllt den Bildschirm absolut großartig aus. Seien es die großen Tafeln bei einer Feier oder auch die Kleider, der Damen, die sie durch vielen Rüschen oder Bändern und Schleifen schmücken.  

Ich würde dem Film vier von fünf Punkten geben, da mir die schauspielerischen Darstellungen sehr gefallen, aber auch das Zusammenspiel zwischen Musik und den Szenen wunderbar aufeinander abgestimmt ist und authentisch auf mich wirkt.

Gast

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