Star Trek Discovery – 3. Staffel

Star Trek Discovery – 3. Staffel

Anzeige – Am 18. November wurde durch Paramount Home Entertainment die dritte Staffel „Star Trek Discovery“ veröffentlicht und als Star Trek-Fans war unsere Familie sehr gespannt, was aus der Crew der U.S.S. Discovery geworden ist, nachdem sie am Ende der zweiten Staffel Commander Burnham in ein Wurmloch gefolgt ist.

Produktinformation

  • Alterseinstufung ‏ : ‎ Freigegeben ab 16 Jahren
  • Laufzeit ‏ : ‎ 11 Stunden und 13 Minuten
  • Erscheinungstermin ‏ : ‎ 18. November 2021
  • Darsteller ‏ : ‎ Sonequa Martin-Green, Doug Jones, Shazad Latif, Anthony Rapp, Mary Wiseman
  • Studio ‏ : ‎ Paramount (Universal Pictures)
  • ASIN ‏ : ‎ ‎ B09F1G2LTK
  • Herkunftsland ‏ : ‎ Deutschland
  • Anzahl Disks ‏ : ‎ 5

Vorweg eine kurze Information für die, die ersten beiden Staffeln nicht gesehen haben:

Eine unbekannte Sphäre überspielt alle ihre Daten auf die Discovery. Parallel entsteht eine KI namens „Control“, die alles Leben im Universum auslöschen möchte, dazu aber den Zugriff auf die Shärendaten benötigt, die ausschließlich auf den Computern der Discovery existieren.

In einer gewaltigen Raumschlacht gelingt es Control beinahe die Discovery zu übernehmen. Diese kann sich nur durch einen Zeitsprung retten und landet von 10 Jahre vor Kirk rund 900 Jahre weiter in der Zukunft. Hier endet Staffel 2.

Dort angekommen muss sich die Crew erst einmal finden, um dann neue Abenteuer zu bestehen.

Grundsätzlich sind Zeit- oder Raumsprünge ein probates Mittel in der SiFi um „Alles auf Null“ zu setzen und von vorne anzufangen. Schließlich ist die Zukunft noch nicht geschrieben und in 900 Jahren kann viel passieren, um sich richtig auszutoben.

In der Wikipedia steht:
„Heise Online titulierte „Star Trek Discovery: Sinnlos im Weltraum“ und beschrieb, dass die dritte Staffel „seine Identität als Serie“ nicht gefunden habe. Man wolle „zu viele Dinge auf einmal“.

Bei Rotten Tomatoes erhielt Star Trek: Discovery nur wenig Zuspruch der Zuschauer von 47 % und ist somit weiterhin die unbeliebteste Star-Trek-Serie.“

Vom Grundtenor her, kann ich diese Einschätzung nachvollziehen.
Es kommt aber ganz darauf an, was ich erwarte und wie ich mit dem Neuen umgehe bzw. mich darauf einlasse.

Die dritte Staffel beschäftigt sich stark mit den Personen und der Situation an sich. Stelle dir selbst die Frage:
Du springst in die Zukunft, opferst (ohne Chance auf Rückkehr) deine Existenz in deiner bekannten Welt und erlebst (mit deinen Arbeitskollegen als einzigem konstanten Bezugspunkt) ein vollkommen neues Universum, in dem gar nichts mehr so ist wie bekannt – und auch vieles nicht wie gewünscht, da irgendwie alle alten Strukturen und Konstanten weggebrochen oder verschwunden sind (wie z.B. in großen Teilen die Sternenflotte).

Kein humanoides Wesen steckt das ohne jegliche Komplikation weg – da gibt es einiges aufzuarbeiten und zu besprechen. Teilweise fühlte ich mich wie in einem riesigen Teambuildingworkshop um das „Schiff wieder flott zu machen“.

An dieser Stelle entscheidet es sich nun.

„Star Trek Discovery: Sinnlos im Weltraum“ – „seine Identität als Serie“ nicht gefunden habe. Man wolle „zu viele Dinge auf einmal“.

Kann man so sehen – MUSS MAN ABER NICHT

Discovery heißt nicht umsonst ENTDECKUNG – Aufbruch zu etwas Neuem.
Ist das nicht schon im Vorspann der Ur-Serie so postuliert.

Urteilt doch einfach selbst, ich finde es lohnt sich.

Elke

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