Radjacken für den Winter: Welche Faktoren sollten die Auswahl begründen?

Radjacken für den Winter: Welche Faktoren sollten die Auswahl begründen?

Radjacken für den Winter sollten unterschiedlichsten Anforderungen gerecht werden. Das macht die Auswahl keineswegs zu einer leichten Aufgabe. Schließlich möchten Radfahrer bei hohem Tempo weder überhitzen noch sich eisiger Kälte aussetzen. Die wichtigsten Aspekte hinsichtlich der Radjacke sind deshalb: Windschutz, Wasserdichte, Wärmeisolierung und Atmungsaktivität. Sind einem diese wichtigen Voraussetzungen bewusst, lohnt es sich, die anvisierte Jacke einer genaueren Prüfung zu unterziehen.

Hardshell- oder Softshell-Radjacke?

Wer beispielsweise bei Spezialisten wie Bikemeile24 nach einer Radjacke für den Winter sucht, sollte zuerst wissen, ob er eine Softshell- oder Hardshell-Jacke favorisiert. Die Unterschiede der Jacken sehen wie folgt aus:• Softshell: Moderne Softshelljacken sind wind- und wasserfest und mit einer wärmenden Oberschicht ausgestattet. Gleichzeitig sind sie besonders flexibel und lassen sich vergleichsweise kompakt zusammenrollen. Solche Jacken sind problemlos zu transportieren oder wegzupacken, ohne dass es zu platztechnischen Problemen kommt.• Hardshell: Hardshell-Jacken isolieren deutlich zuverlässiger gegen Wind, starken Regen und selbst gegen Schneefall. Feuchtigkeit von außen halten sie problemlos ab. Allerdings sind diese Jacken weniger flexibel, weshalb sie sich nicht kurzerhand zusammenrollen lassen.

Atmungsaktivität: Bei starken Anstrengungen ganz entscheidend

Im Winter kommt die Radjacke vor allem für das Training zum Einsatz. Dass sie wärmt, spielt deshalb oft eine untergeordnete Rolle. Denn sobald der Hügel mit dem Rad erklommen wird, ist dem Radfahrer ohnehin warm. Dass die Jacke atmungsaktiv ist, sollte hingegen selbstverständlich sein, denn nur so kann die Feuchtigkeit entweichen. Für Radfahrer bedeutet eine atmungsaktive Jacke demnach, dass sie warm und trocken an ihrem Ziel ankommen.

Übrigens: Winterjacken, die besonders wetterfest sind, sind deutlich weniger atmungsaktiv. Deshalb gilt es an dieser Stelle genaustens abzuwägen, welche Eigenschaft für die persönlichen Vorhaben wichtiger ist.

Wasserabweisend: Im Winter ebenfalls wichtig

Eine Fahrradjacke für den Winter kann lediglich bis zu einem gewissen Grad wasserabweisend sein. Dabei bedingen sich die Wasserdichte und die Atmungsaktivität gegenseitig. Welche von beiden Eigenschaften wichtiger ist, hängt hingegen von den persönlichen Vorlieben oder Umständen ab. Wer beispielsweise mit dem Fahrrad zur Arbeit fährt, wird großen Wert darauflegen, möglichst trocken am Ziel anzukommen. Passionierte Radsportler, die in ihrer Freizeit fahren, verzichten hingegen meist darauf.

Schutz gegen Wind: Ein wichtiges Kriterium

Besonders wichtig für die Wintermonate ist, dass der Körper gut vor Wind und Wetter geschützt ist. Ein ausreichender Windschutz trägt ebenfalls dazu bei, dass der Oberkörper beim Radfahren nicht auskühlt. Schließlich ist ein eisiger Wind, der durch die Jacke durchdringt, alles andere als angenehm.

Passform: Ein guter Sitz für optimale Eigenschaften

Damit die Radjacke im Winter halten kann, was sie verspricht, sollte sie stets in der richtigen Größe gewählt sein. Dabei gilt zu beachten, dass Fahrradjacken ebenso variieren können wie normale Kleidungsstücke. Selbst innerhalb derselben Marke können die Größen durchaus abweichen. Das macht das frühzeitige Anprobieren besonders wichtig.

In die Größenwahl sollte mit einfließen, dass man im Winter andere Kleidung trägt als im Sommer. Die Winterjacke über einem T-Shirt anzuziehen, ist demnach wenig aussagekräftig. Besser ist es, die übliche Funktionswäsche und ein Radtrikot darunter zu tragen, sowie eine zweite Schicht. Auf diese Weise ist sichergestellt, dass die Radjacke selbst an besonders kalten Wintertagen passgenau sitzt.

Übrigens: Soll die Jacke im Herbst und im Winter nicht nur warm, sondern auch trocken halten: Dann sollte auf eine Tasche im Rückenteil besser verzichtet werden. Sie ist zwar hervorragend dafür geeignet, das Smartphone oder das Portemonnaie zu transportieren, kann jedoch wasserdurchlässig sein. Wichtiger als eine solche Tasche ist die notwendige Ausstattung einschließlich eines hohen Kragens und reflektierender Elemente.

Foto von Dave Haas von Pexels

Eva

Ich bin seit 2008 Produkttesterin, seit 2011 mit dem eigenen Produkttestblog. In meinem Blog schreibe ich über Online-Shops, Produktneuheiten, Freizeitaktivitäten und Reiseziele für Familien und starte wöchentlich Gewinnspiele und Testaktionen für meine Leser. Ich bin alleinerziehend und wohne zusammen mit Tochter Zoe (geb. Februar 2008) und Sohn Jamie (geb. Dezember 2010) in Kirchlengern. Hauptberuflich bin ich zuständig für die Lohn- und Gehaltsabrechnung der Mitarbeiter.

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