Der Keinachtsbaum im Test

Der Keinachtsbaum im Test

Bereits in den letzten Jahren stellte ich mir die Frage, ob es wirklich sein muss, dass wir jährlich für 14 Tage einen Weihnachtsbaum kaufen?! Immer mehr Menschen denken nämlich um und das Thema Nachhaltigkeit ist ihnen wichtig. Eine Tanne schlagen, für 14 Tage im Wohnzimmer aufstellen und ihn dann einfach entsorgen. Das hat, meiner Meinung nach, leider nichts mit Nachhaltigkeit zu tun. Deshalb haben wir uns nun für einen nachhaltigen Weihnachtsbaum entschieden – den Keihnachtsbaum.

Aber was ist denn überhaupt ein Keinachtsbaum?

Der Keinachtsbaum ist ein modularer Ständer in den echtes Tannengrün gesteckt wird. Der Ständer besteht aus mehreren Teilen die in wenigen Minuten zusammengeschraubt sind. Es gibt zwei Modelle: Keinachtsbaum „flex“ und „fix“.

Wir durften den Keinachtsbaum flex inklusive Schnittgrün testen und gerne teile ich heute zum Jahresende meine Erfahrungen mit euch.

Der Aufbau des Ständers ging tatsächlich ruckizucki. Man startet mit dem Dreifuß und kann anschließend die Gesamthöhe des Baumes variieren. Dabei schraubt man die Teile so aufeinander, dass der Baum nach oben dünner wird. Abgeschlossen wird dann mit dem wunderschönen Holzstern, der die Spitze bildet.

Nun legt man sich das Schnittgrün passend zur Baugröße bereit. Für Bäume bis 1,80 m benötigt man ca. 10 kg und für Bäume bis 2,20 m ca. 15 kg Schnittgrün. Die Gestaltung erfolgt ganz nach persönlichem Geschmack.

Im Ständer sind vorgebohrte Löcher vorhanden in die das Schnittgrün gesteckt wird. Bevor man nun das Schnittgrün in die Löcher stecken kann müssen die Äste den Schnittgrüns zunächst geschnitzt werden. Am besten macht man das mit einem Schnitzmesser.

Damit der Aufbau leicht von der Hand geht und der Baum schön gleichmäßig wird ist es sinnvoll sich vorher Gedanken über die Form des Baumes zu machen und immer 4 Äste auf die gleiche Länge zu schneiden. Damit der Keihnachtsbaum später auch gleichmäßig aussieht. Tipps zum Aufbau etc. findet ihr übrigens direkt im Shop.

Hier ein paar Eindrücke vom Keinachtsbaum noch ungeschmückt:

So sah unser Keihnachtsbaum geschmückt aus🥰 :

Wie sieht es aus mit der Haltbarkeit des Keihnachtsbaumes?

Die Haltbarkeit soll tatsächlich ähnlich wie bei einem geschlagenen Tannenbaum sein. Wichtig ist, dass man frisches Tannengrün nutzt. Wir haben die Äste täglich mit Wasser besprüht und sind insgesamt mit der Haltbarkeit zufrieden. Sollte ein Ast mal sehr trocken sein kann man diesen einfach austauschen. Das finde ich äußerst praktisch.

Unser Baum wurde am 22.12. abends aufgestellt und wir werden ihn zu Beginn des neuen Jahres wieder abbauen.

Die ersten Zweige sind nach 8 Tagen trocken geworden und sahen dann so aus:

Warum ist der Keihnachtsbaum nachhaltig?

Der Ständer des Keihnachtsbaum kann über viele Jahre genutzt werden und darüber hinaus sogar noch weitervererbt werden.

Bestellt man das Schnittgrün beim Keihnachtsbaum Hersteller wurde dieses entweder auf der Schnittgrünplantage geerntet oder stammt von „Krüppelbäumen“, solche die so schief gewachsen sind, dass sie noch vor Ort gehäckselt und entsorgt würden. Man unterstützt somit also die Aufforstung. Sicherlich gibt es noch mehr Gründe, warum der Keihnachtsbaum nachhaltig ist. Für mich haben die Gründe zur Entscheidung des Keihnachtsbaums beigetragen.

Meine Meinung

Das Thema Nachhaltigkeit ist mir sehr wichtig. Bereits in den letzten Jahren haben wir nach Alternativen für den klassischen Weihnachtsbaum gesucht. Angefangen mit einem Plastikbaum, der zum einen tatsächlich von weitem schön aussah, aber bei näherer Betrachtung dann doch zu perfekt und außerdem auch unecht wirkte. Richtig schlimm fand ich aber den Geruch des Plastikbaums. Nie wieder..

Auch Nico Stisser – der Erfinder und Gründer des Keinachtsbaum, erging es ähnlich. Warum nicht einen Weihnachtsbaum selbst bauen, fragte ihn sein 4-jähriger Sohn, so wie er es aus einem bekannten Kinderbuch kannte. Die Idee war entstanden und es dauerte nicht lange bis Nico die ersten Prototypen anfertigte und sich auf die Suche nach einer kleinen Manufaktur machte. Außerdem suchte er noch den Kontakt zu Grünerzeugern. Und dann war er sozusagen geboren, der Keihnachtbaum.🎉

Wir finden die Idee und die Umsetzung des Keihnachtsbaum einfach klasse! Der Aufbau ist wirklich nicht schwer und war auch recht flott erledig. Allerdings wird es ein bisschen dreckig beim Aufbau. Am besten legt man eine Decke unter dann bleibt die Wohnung beim Aufbau sauberer. Etwas harzige Finger erhält dann auch noch, aber davor kann man sich mit dünnen Handschuhen gut schützen. Also wirklich kein Thema.

Mit der Haltbarkeit des Keihnachtsbaumes sind wir zufrieden. Trotzdem sieht eine geschlagene frische Tanne noch etwas länger frisch aus. Wenn man jedoch bedenkt, dass man beim Keihnachtsbaum trockene Äste durch frische Ersätzen kann relativiert sich dies wieder.

Für uns ist der Keihnachtsbaum eine super Alternative zur geschlagenen Tanne und wir waren dieses Jahr absolut happy. Besonders gut gefällt mir die Spitze des Baumes und das man den Baum völlig nach den eigenen Wünschen aufbauen kann.

In Kooperation mit Keihnachtsbaum

Teresa

Ein Gedanke zu “Der Keinachtsbaum im Test

  1. ..wunderbar hat alles geklappt, wir haben ca. 1 h für das „Anstecken“ der Zweige gebraucht und schon stand das Schmuckstück da..
    .. der Baum ist für ca. 11 Tage frisch, dann hängen die Zweige, allerdings ist es bei uns sehr trocken im Haus und der Baum steht auch nicht länger..
    .. also gern wieder, bis nächstes Jahr!
    Danke!

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