Skiurlaub – Welche Ausrüstung brauchen die Kinder?

Skiurlaub – Welche Ausrüstung brauchen die Kinder?

Der Winter bietet ausgezeichnete Rahmenbedingungen für Kinder, sich mit reichlich Spaß auszutoben. Abgesehen von Schneeballschlachten und Schneemännern flitzt der Nachwuchs oft auch gerne auf Brettern die Skipiste nach unten. Der Spaß kann allerdings sehr schnell wieder getrübt werden, wenn die Ausrüstung des Kindes nicht passend gewählt ist. In weiterer Folge wird darauf eingegangen, welche Dinge das Kind beim Skifahren wirklich braucht bzw. worauf Eltern besonders genau achten sollten.

Ein grundlegender Schutz ist wichtig

Bevor überhaupt daran gedacht wird, welche Jacke und Hose das Kind anziehen soll, geht es zunächst um wesentlichereAspekte. Bereits die Auswahl der Unterwäsche ist von besonderer Bedeutung, da sie entsprechende Wärme bzw. auch Schutz vor Kälte bieten kann. Hier empfehlen sich lange Unterhosen und Unterhemden mit langen Ärmeln, die als Thermounterwäsche erhältlich sind. Jene Ausrüstung gehört nicht unbedingt zur Pflichtausstattung dazu – findet der Skiurlaub allerdings bei Temperaturen unter 0 Grad Celsius statt, sollte sie in keinem Fall fehlen. 

Um dem Kind zusätzlich die notwendige Wärme beim Skifahren zu ermöglichen, muss auch bei der Auswahl der Socken wichtiges beachtet werden. “Grundsätzlich lohnt es sich nicht, mehrere Lagen übereinander zu tragen, da der Fuß innerhalb des Schuhs so schnell verrutschen kann. Dadurch kann die Stabilität auf den Skiern maßgeblich beeinflusst werden”, schildert Ralph Eisenberg, Experte für Skiausrüstung bei outdoormeister.de. ”Idealerweise sollten hier spezielle, atmungsaktive Modelle ausgewählt werden, da sie außerdem die Gelenke stützen und gegen Blasen und Druckstellen vorbeugen”.

Die äußere Skibekleidung

Geht es um den äußeren Skianzug bzw. Jacke und Hose, stehen zwei Faktoren besonders im Vordergrund. Damit der Spaß nicht aufhört und die Gesundheit der Kinder keinen Schaden nimmt, sollte unbedingt auf nässeabweisende und atmungsaktive Kleidungsstücke gesetzt werden. Ansonsten kann besonders beim regelmäßigen Landen im Schnee der Körper sehr schnell auskühlen. 

In puncto Schutz gehört auch der Skihelm zur kindlichen Standardausrüstung beim nächsten Pistenabenteuer. Während bei den Eltern möglicherweise bereits eine Mütze oder ein Stirnband ausreicht, sollte beim Nachwuchs kein Risiko eingegangen werden. Wird der Helm gekauft muss unbedingt darauf geachtet werden, dass der Helm nicht verrutscht oder bei der Abfahrt wackelt. Damit das Modell länger genutzt werden kann, sollte ein Modell mit verstellbarem Kopfumfang gewählt werden. Falls das Kind außerdem eine Skibrille tragen möchte, muss der Helm ergonomisch damit abgestimmt werden.

Bretter, Schuhe und Stöcke

Bei der Auswahl der Skibretter können sich Eltern am Fortschritt des eigenen Kindes orientieren. Muss der Nachwuchs das Fahren noch lernen, wird dies mit kürzeren Brettern wesentlicher leichter fallen. Damit auch die Skier länger genutzt werden können, sollten sie idealerweise mit der Körpergröße des Kindes übereinstimmen. Vor jedem Urlaub wird empfohlen zwecks Sicherheit die Bindung neu einstellen zu lassen.

Bei der Auswahl an Schuhen für die nächste Pistenfahrt gilt es grundsätzlich, keine zu großen Modelle zu kaufen. Ansonsten wird die Kraft auf den Ski nicht optimal übertragen, was zu weniger Spaß und höherem Verletzungsrisiko führen kann. Für eine bessere Bewegung sollte die Außenschale des Schuhs nicht zu hart sein.

Damit die Balance bei der Abfahrt ausreichend gesichert wird, sollten Kinder auch unbedingt mit Stöcken fahren. Hier sollte unbedingt eine Sicherheitsöffnung vorhanden sein. Stürzt das Kind oder bleibt hängen, löst sich der Stock besser und das Verletzungsrisiko sinkt. Bei der Länge der Stöcke kann ein Drittel der Körpergröße des Kindes als Referenz herangezogen werden.

Eva

Ich bin seit 2008 Produkttesterin, seit 2011 mit dem eigenen Produkttestblog. In meinem Blog schreibe ich über Online-Shops, Produktneuheiten, Freizeitaktivitäten und Reiseziele für Familien und starte wöchentlich Gewinnspiele und Testaktionen für meine Leser. Ich bin alleinerziehend und wohne zusammen mit Tochter Zoe (geb. Februar 2008) und Sohn Jamie (geb. Dezember 2010) in Kirchlengern. Hauptberuflich bin ich zuständig für die Lohn- und Gehaltsabrechnung der Mitarbeiter.

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