Gewinnspiel & Rezension: “Lara”

Gewinnspiel & Rezension:                         “Lara”

Rezension & Gewinnspiel: wir verlosen den Film “Lara” auf DVD und Blu-ray. Unsere Leserin Elke durfte vorab in die DVD schauen, ihre Meinung findet ihr im Beitrag!

„Lara“ ist nach „Oh Boy“ der zweite vielversprechende und mit zahlreichen Filmpreisen ausgelobte Film des Regisseurs Jan-Ole Gerster. Mir wurde ein Pressemuster zur Verfügung gestellt, an das ich entsprechend hohe Erwartungen hatte.

Die Spielzeit des Films beträgt 94 Minuten und die Hauptrolle wurde mit der Charakterdarstellerin und Schauspielern Corinna Harfouch besetzt.

Inhalt:

Lara ist depressiv, verhaltensgestört und will nicht mehr leben.
Der Film beginnt mit ihrem Selbsttötungsversuch, der durch ein Klingeln an ihrer Tür gestört wird. Sie muss als Beamtin im Ruhestand Amtshilfe als Zeugin bei der Wohnungsdurchsuchung eines Nachbarn leisten.

Es dauert einige Zeit (und fordert ein wenig Geduld) bis klar wird, wer Lara ist und wo ihre Probleme liegen.

Offenbar hat sie ihr gesamtes Leben auf die musikalische Karriere ihres Sohnes Viktor fixiert und ihn dabei unnachgiebig und wenig liebevoll gefordert bzw. gefördert. Am Tage ihres 60. Geburtstags gibt er ein für ihn existenziell wichtiges Konzert, in welchem er erstmals nicht nur als Pianist sondern auch als Komponist in Erscheinung tritt.

Da Lara ihn seit Wochen nicht mehr erreichen kann und Viktor den Kontakt zu ihr offensichtlich meidet, kauft sie kurzentschlossen die 22. verbliebenen freien Karten (damit das Konzert ausverkauft ist) und verteilt diese sehr beliebig an jeden, der ihr begegnet. Hierbei wird immer klarer was für ein Scherbenhaufen Laras Leben ist und wie kaputt es in ihr aussieht.

Der Film steuert auf das Konzert des Sohnes zu und der Zuschauer fürchtet um eine heraufziehende Katastrophe.

Meine Meinung:

Es ist – wie bei Jan-Ole Gerster zu erwarten war – kein einfacher Film.

Das Setting und die Darsteller wurden gut gewählt.
Corinna Harfouch überzeugt in ihrer Rolle als Lara genauso wie Tom Schilling als scheinbar zerbrechlicher Sohn, der Abstand gewinnen will.

Der Kameraschnitt könnte nicht besser sein und die Musik von dem deutsch-iranischer Komponisten Arash Safaioan, gespielt von der deutsch-japanischen Pianistin Alice Sara Ott rundet das Filmerlebnis perfekt ab.

Der Film erzählt die Geschichte eines einzigen Tages vom Morgen bis zum Abend und löst sich in einem Knall auf. Es ist keine seichte Unterhaltung, sondern ein tragisches Drama über eine schwierige Mutter-Sohn-Beziehung bzw. ein verkorkstes Mutterdasein, das letzten Endes wegen einer Fehlentscheidung vollkommen anders verläuft, als es hätte verlaufen können. Wenn man Unterhaltung sucht, die ein wenig in die Tiefe geht, die im Gedächtnis bleibt und auch gerne über ernste Themen nachdenkt, liegt man mit diesem Film genau richtig.   

Gewinnspiel: LARA

Zu gewinnen gibt es LARA auf DVD und Blu-ray.
Das Gewinnspiel läuft vom 25.04.2020 bis zum 09.05.2020.
Alle aktuellen Gewinnspiele findet ihr hier!

Elke

Ein Gedanke zu “Gewinnspiel & Rezension: “Lara”

  1. Ich bekomme ständig eine Fehlermeldung beim Teilnahmeversuch beim Gewinnspiel “Gewinnspiel & Rezension: „Lara“”

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