Produkttest: Myfox Security Camera – die Überwachung für zu Hause

Produkttest: Myfox Security Camera – die Überwachung für zu Hause

Wir durften die Myfox Security Camera testen und meine Meinung ist gespalten. Die Idee ist super, die Funktionen haben bei uns aber nicht immer funktioniert.

Bei der Myfox Security Camera handelt es sich um eine Kamera die per App gesteuert wird. Sie ist für den Innenraum geeignet und wird mit einer Tischhalterung, einem Micro-USB-Kabel, einem USB Adapter, verschiedenen Steckern und einem Resetwerkzeug geliefert.

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Der Aufbau und die Installation sind wirklich kinderleicht. Die Kamera mit dem USB Kabel verbinden, das andere Ende des Kabels in den USB Adapter stecken und mit dem passenden Stecker in die Steckdose stecken. Dieses ist der dauerhafte Zustand für die Myfox Security Camera, denn sie muss dauerhaft mit Strom versorgt werden. Sollte die Stromzufuhr einmal unterbrochen werden hat sie einen Akku für maximal eine Stunde.

Nun muss man sich die App herunterladen und dort wird die Installation Schritt für Schritt erklärt und dauert keine 5 Minuten. Als etwas komisch empfand ich dabei, dass man theoretisch die komplette Anschrift inklusive Handynummer angeben soll. Zudem ist automatisch die Notrufnummer 112 hinterlegt, was mir zuerst einen kleinen Schrecken versetzt hat.

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In den Einstellungen kann man nun noch verschiedene Dinge ergänzen. So kann man zum Beispiel einen Zugriffskreis bestimmen (wer im Falle eines Alarms auf die Kamera zugreifen kann) oder auch seine privaten Einstellungen ändern.

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Über die App lässt sich die Kamera öffnen und schließen und wer nicht weiß das eine Kamera ist, würde sie bei uns zu Hause im geschlossenen Zustand nicht erkennen. Wenn man die App startet hat man verschiedene Möglichkeiten, entweder man lässt sich Livebilder anzeigen oder aber man startet den Überwachungsmodus.

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Startet man den Überwachungsmodus meldet sich die App, sobald die Kamera eine Bewegung in Ihrem Radius registriert. Nun hat man 30 Minuten Zeit zu reagieren (wenn man es eingestellt hat bekommen auch Nachbarn und Freunde bei einem Alarm eine Benachrichtigung und auch diese haben dann 30 Minuten Zugriff auf die Kamera). In den 30 Minuten kann man entweder die hinterlegte Nummer anrufen lassen (nur ein Knopfdruck – bei uns war da wie gesagt die 112 hinterlegt) oder aber selbst agieren.

Dazu kann man entweder mit dem Handy über die Kamera sprechen (Gegensprechfunktion) und so denjenigen im Raum darauf aufmerksam machen das er gefilmt wird, oder aber sich einfach nur die Bilder auf der Kamera anschauen. Alternativ natürlich die Polizei oder wen auch immer rufen und um Hilfe bitten.
Natürlich eignet sich die Kamera zum Beispiel auch zum überwachen von den Kindern (als Alternative zum Babyphone) da diese, wie bereits gesagt, auch über eine Gegensprechfunktion verfügt und auch die Geräusche im Raum aufnimmt.

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Die Aufnahmen der 130° Weitwinkelkamera sind bei Licht farbig und im dunkeln schwarz-weiß. Alle Übertragungen sind von hoher Auflösung und es lässt sich alles gut erkennen, bei der Übertragung von der Kamera zur App liegt eine Zeitverzögerung von ca. 2-3 Sekunden vor. Wenn man möchte kann man über die App auch in den Raum hineinzoomen, auch hierbei sind die übertragenen Bilder wirklich gut.

Leider mussten wir feststellen, dass die Verbindung zwischen der App und der MyFox Security Camera nicht immer funktioniert. Teilweise könnte keine Verbindung hergestellt werden oder ich hatte zwar eine Liveübertragung, konnte aber den Privatsphäre Modus nicht einschalten – irgendwas hakte meist wenn ich ausserhalb unseres eigenen Wlans war. Irgendwie soll es möglich sein die Bildqualität herab zu setzen, so das die Übertragung von der Kamera schneller funktioniert, jedoch habe ich diese Möglichkeit bislang nicht entdeckt.

Gespeichert werden die Aufnahmen in der Basis Version nicht, möchte man das die Aufzeichnungen hinterlegt werden entstehen monatlich zusätzliche Kosten. Eine gratis Speicherung für 24 Stunden oder die Möglichkeit, Daten extern auf einem Medium zu speichern fände ich angemessen, sind hier aber kostenfrei nicht möglich.

Fazit:
Wie bereits erwähnt finde ich die Technik an sich wirklich gut. Leider macht eine Kamera mit ständigen Serverproblemen wenig Sinn. Wenn ich auf die Myfox Security Camera zugreifen möchte um zu sehen was los ist, dieses aber nicht funktioniert – mh… nein das frustriert mich dann eher. Sollte man tatsächlich irgendetwas an der Bildqualität und den Serverproblemen ändern können wäre das wirklich ein großer Pluspunkt.
Die Zusatzkosten für eine 24 Stunden Aufnahme belaufen sich auf 4,99 Euro pro Monat, für eine Wochenaufnahme wären es 9,99 Euro pro Monat.

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Jenny

Mein Mann und ich wohnen mit unseren Söhnen Ben (geboren März 2012) und Max (geboren Juli 2013) in einem Zweifamilienhaus mit großem Garten in Hiddenhausen. Generell testen wir gerne alles was die Welt für die zwei Jungs so hergibt. Ich schreibe auch gerne über Haushalts-/ und Alltagsprodukte und mein Mann testet gerne alles an Werkzeug und Elektronik ;).

4 Gedanken zu “Produkttest: Myfox Security Camera – die Überwachung für zu Hause

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