Lärm im Kindesalter

Neben den Augen ist das Gehör unser wichtigstes Sinnesorgan – es ist die Grundlage für erfolgreiche zwischenmenschliche Kommunikation und Beziehung. Der Prozess der Hörentwicklung ist etwa mit dem fünften Lebensjahr abgeschlossen, so sollte gerade aus diesem Grund bei Kleinkinder darauf geachtet werden, dass auch die Umgebung für ein optimales Hören gute Bedingungen bietet . Während ihrer Entwicklung, reagieren Kinder sehr empfindlich auf äußere Einflüsse, und gerade diese vielfältigen Einflüsse aus der Umwelt können ihre Hörfähigkeit irritieren und bedrohen. Für den Erhalt eines guten Gehörs und der optimalen Hörentwicklung ist eine hohe Lärmbelastung wohl das größte Handikap. Auch bei vielen Jugendlichen nehmen unheilbare Innenohrschäden deutlich zu, da die nötigen Lärmerholungsphasen nicht eingehalten werden.

Heutzutage wird Lärm als Umweltproblem Nummer 1 betrachtet. Untersuchungen haben ergeben, dass jedes sechste Kind unter den 11-14 jährigen sich durch den Verkehrslärm belästigt fühlt. Es können aber auch Spielzeuge wie Trillerpfeifen, Spielzeugtrompete oder Kinderpistolen extreme Lautstärken entwickeln, obwohl sie in den meisten Fällen gar nicht so empfunden werden. Ein Lärm ab 30-50 dB kann den Schlaf oder die Konzentrationsfähigkeit deutlich beeinträchtigen, schon ab 85 dB kann das menschliche Innenohr bei Dauerbelastung bestätigt werden, wobei ab 120 dB schon bei einmaliger Einwirkung eine Schädigung möglich ist. Allein in Deutschland weist jedes achte Kind eine auffällige Minderung der Hörfähigkeit auf, Betroffenen sind vor allem diejenigen Kinder, die am stark befahrenen Haupt- oder Durchgangsstraßen wohnen.

Es wurde ebenfalls festgestellt, dass Kinder, die aus Familien mit niedrigem Sozialstatus kommen, in der Regel stärker vom Lärm und deren Konsequenzen betroffen sind. Ihre Kinderzimmer sind auf Straßen ausgerichtet, und im Durchschnitt leiden sie mehr unter leicht erhöhten Blutdruck. Neben einem geringfügig höheren Blutdruck haben sie auch einen höheren Puls als Gleichaltrige, deren Schlafzimmer nicht direkt an einer lärm- und verkehrsreichen Straße liegt. Der Lärm im Kindesalter kann bekanntlich den Blutdruck erhöhen, was in Untersuchungen auch analytisch und empirisch nachgewiesen wurde. Lärm im Kindesalter ist also ein nachgewiesener Risikofaktor für die Entwicklung eines erhöhten Blutdrucks, und zwar schon in der Kindheit. Doch neben dem Umweltlärm kann auch laute Musik die Kinder belasten. Studien haben erschreckende Ergebnisse gezeigt, denn über 20 % der Kinder leiden unter Schlaf- und Durchschlafschwierigkeiten.

Beim Hörtest wurde nämlich bei jedem achten Kind eine auffällige Verminderung aufgedeckt, die klar eine Folge von lauter Musik ist (beispielsweise über die Kopfhörer). Doch die Liste der möglichen Folgen einer Dauerlärmbelastung geht noch weiter, so kann man unter anderem neben Bluthochdruck auch mit Magengeschwüren rechnen, Konzentrationsstörungen, Schlafstörungen, Herzinfarkt und Depression. Dies gilt nicht nur für Kinder und Jugendliche, sondern auch für Erwachsene. Bedenken Sie, dass das Gehör durch entzündliche Erkrankungen des Mittelohrs dauerhaft geschädigt sein kann. Zum Glück gibt es heutzutage aber günstige und praktische Lösungen, wie Sie sich und Ihre Kinder vor Lärm schützen können. Ohropax Produkte wie zum Beispiel die Ohropax Stöpsel sind dazu der ideale Lärmschutz.

Eva

Ich bin seit 2008 Produkttesterin, seit 2011 mit dem eigenen Produkttestblog. In meinem Blog schreibe ich über Online-Shops, Produktneuheiten, Freizeitaktivitäten und Reiseziele für Familien und starte wöchentlich Gewinnspiele und Testaktionen für meine Leser. Ich bin alleinerziehend und wohne zusammen mit Tochter Zoe (geb. Februar 2008) und Sohn Jamie (geb. Dezember 2010) in Kirchlengern. Hauptberuflich bin ich zuständig für die Lohn- und Gehaltsabrechnung der Mitarbeiter.

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