Homeschooling: Den neuen Alltag meistern

Homeschooling: Den neuen Alltag meistern

Homeschooling bekam seit der Pandemie eine ganze eure Bedeutung, war das eine nie vorher dagewesene Umstellung für Eltern und ihre Kinder. Diese Zeit verlangt besonders viel Flexibilität, Struktur und Zusammenhalt, doch nicht immer wissen Eltern genau, wie sie den neuen Alltag mit der eigenen Arbeit sowie der schulischen Betreuung der Kinder unter einen Hut bekommen sollen. Struktur und geregelte Tagesabläufe sind jedoch ein Muss für die Lernerfolge der Kinder, sind diese schließlich auch überfordert mit der neuen Art des Lernens. 

Einen Wochenplan entwerfen 

Egal wo: Struktur ist im Alltag immer wichtig, um alle Aufgaben erledigen zu können und sich darüber hinaus Zeit für Freizeit einzuräumen. Jetzt, wo die Kinder sich am Morgen nicht mehr auf den Weg zur Schule machen, muss ein Alternativprogramm her, schließlich stellen Lehrer auch für das Lernen zu Hause Aufgaben bereit, um die schulische Weiterentwicklung am Laufen zu halten. Viele Kinder sehen diese neu gewonnene Zeit zu Hause jedoch vielmehr als Geschenk an, denn oftmals ist die Schule schließlich ziemlich blöd. Dennoch ist ein geregelter Ablauf wichtig, um die Kinder weiterhin zum Lernen zu motivieren. 

Dabei kann zunächst ein Wochenplan helfen, den Eltern und Kind vorher gemeinsam ausarbeiten. Darauf werden alle Aufgaben, schulische Aktivitäten wie Sport oder auch die Hausaufgaben notiert. Der Vorteil? Gemeinsam lässt sich herausfinden, welche die beste Zeit zum Lernen ist, denn das ist bei den Kleinen ähnlich wie bei Erwachsenen: Es gibt besonders produktive als auch weniger produktive Uhrzeiten. Wichtig bei solch einem Plan ist schließlich auch, dass die Kinder das Gefühl haben daran mitarbeiten zu können und nicht gezwungen werden. So fällt das Lernen gleich um einiges leichter und auch die Diskussionen fallen hinterher (hoffentlich) weg. Ganz nebenbei bietet solch ein Plan natürlich auch den Eltern eine bessere Übersicht und Planungssicherheit für den Alltag. 

Bewegung und Pausen 

Die meisten Schulen setzen auch sportliche Aktivitäten der Kinder im Homeschooling voraus, denn das Spielen in den Pausen oder gar der Sportunterricht fallen nun ebenfalls aus. Diese Zeiten sind jedoch wichtig für die psychische und körperliche Gesundheit des Kindes. Regelmäßige Pausen zwischen den einzelnen Lerneinheiten an der frischen Luft zählen ebenfalls dazu. Nina Weiler vom Online Sportmagazin FITFORBEACH weiß, dass Kinder einen großen Bewegungsdrang haben. „Dabei trainieren sie Körperbewusstsein, Gleichgewichtssinn und Koordinationsvermögen. Auch die kognitive Leistungsfähigkeit erhöht sich durch Bewegung, Muskulatur und Knochen werden gestärkt und das Herz-Kreislauf- sowie Immunsystem nachhaltig unterstützt.“ 

Wie auch in der Schule werde Frühstück und Mittagessen ebenfalls im Homeschooling passieren, sodass Eltern darauf achten sollten ein gehaltvolles Frühstück und Mittagessen aus gesunden Kohlenhydraten, Eiweiß und Obst sowie Gemüse auf den Tisch zu zaubern. Das fördert die nachweislich die Konzentration des Kindes und sorgt darüber hinaus auch für mehr Struktur für die ganze Familie. 

Den Arbeitsplatz einrichten

Zum Lernen sollten Eltern einen festen Arbeitsplatz für das Kind schaffen, fernab von Geräuschquellen oder anderen Ablenkungsfaktoren. Das kann sowohl der Küchentisch sein, als auch ein eigener Schreibtisch im Kinderzimmer. Arbeiten Eltern ebenfalls im Homeoffice kann ein gemeinsamer Arbeitsplatz eine gute Lösung sein, um bei Fragen des Kindes stets verfügbar zu sein. Wichtig dabei ist nur, bei Fragen als Berater aufzutreten, nicht aber die Lösung vorzugeben. Gemeinsam können dabei Lösungswege entwickelt werden, sollte das Kind nicht weiterkommen.

Eva

Ich bin seit 2008 Produkttesterin, seit 2011 mit dem eigenen Produkttestblog. In meinem Blog schreibe ich über Online-Shops, Produktneuheiten, Freizeitaktivitäten und Reiseziele für Familien und starte wöchentlich Gewinnspiele und Testaktionen für meine Leser. Ich bin alleinerziehend und wohne zusammen mit Tochter Zoe (geb. Februar 2008) und Sohn Jamie (geb. Dezember 2010) in Kirchlengern. Hauptberuflich bin ich zuständig für die Lohn- und Gehaltsabrechnung der Mitarbeiter.

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