Haushaltsauflösung: 3 Tipps, die die Herausforderung erleichtern

Haushaltsauflösung: 3 Tipps, die die Herausforderung erleichtern

Die meisten von uns finden sicher den Gedanken an einen Umzug schon nicht gerade verlockend. Einen gesamten Haushalt einfach mal an einen anderen Ort zu versetzen, ist schließlich nicht so einfach. Aber im Falle eines Umzugs gibt es wenigstens einen Ort, an dem dann alles wieder seinen Platz findet.
Wer schon einmal einen Haushalt auflösen musste, weiß, dass das noch viel schwieriger sein kann. Meist ist schon der Anlass kein schöner. Denn in der Regel wird ein Haushalt ja dann vollständig aufgelöst, wenn sein Inhaber gestorben ist oder in eine Pflegeeinrichtung umziehen muss. Wer in einem solchen Fall den Hausstand, zum Beispiel der eigenen Eltern, auflösen muss, hat es nicht einfach. Neben Arbeitsaufwand, Organisation und Kosten, ist so eine Haushaltsauflösung nämlich auch mit einer enormen emotionalen Belastung verbunden. Schließlich geht es nicht nur um irgendwelche Gegenstände, sondern mitunter um die Geschichten und Erinnerungen des ganzen Lebens eines geliebten Menschen.
Etwas erleichtern kann man sich die schwere Aufgabe, wenn man sich folgende Ratschläge zu Herzen nimmt:

Nicht alles allein schaffen wollen
Die Privatsphäre nahestehender Menschen möchten wir natürlich schützen, sogar nach ihrem Tod. Deshalb versuchen viele Angehörige eine Wohnungsauflösung möglichst allein zu bewältigen. Aber das kann wirklich enorm arbeitsaufwändig und belastend sein. Obendrein fällt es natürlich besonders schwer, die Besitztümer eines geliebten Menschen selbst zu entsorgen. Auch wenn Hemmungen bestehen, sollte deshalb möglichst viel Hilfe angenommen werden.
Manchmal fällt es sogar viel leichter, die schwierige Aufgabe fremden Menschen zu überlassen, die die Wohnung mit neutralem Blick betrachten. Eine professionelle Entrümpelungsfirma kann deshalb durchaus eine hilfreiche Option sein. Besonders emotional kann die Profi-Entrümpelung sehr entlastend sein, denn man muss dafür nicht selbst vor Ort sein und kann den Haushalt so in Erinnerung bewahren, wie er war. Oft kann man auf diese Weise sogar Kosten sparen bei der Wohnungsauflösung, denn die sonst anfallenden Transport-, Entsorgungs- oder Containerkosten sind nicht unbedingt immer geringer.

Ausreichend Zeit nehmen
Insbesondere nach einem Todesfall haben viele Angehörige den Drang, die unangenehme Aufgabe möglichst schnell hinter sich zu bringen. Den Zeitplan zu eng stecken, sollte man aber nicht. Gerade das Durchsortieren persönlicher Dinge kann belastend sein und Zeit in Anspruch nehmen. Hektik und Stress sind dann fehl am Platz.
Natürlich ist es nicht immer möglich, sich jede Menge Zeit zu lassen, denn vielleicht ist die Wohnung schon gekündigt oder das Haus muss schnell verkauft werden. Dennoch sollte man sich ausreichend Zeit einräumen, um die Aufgabe nicht unnötig zu erschweren.

Loslassen lernen
Wenn der Umzug in eine Pflegeeinrichtung ansteht, können meist nur einige wenige Dinge mitgenommen werden. Man selbst hat einen eigenen Haushalt und kann nicht viel dort unterbringen, geschweige denn gebrauchen. Auch wenn es schwerfällt und alles so emotional wertvoll erscheint, bleibt in den meisten Fällen also nur die Entsorgung. Dazu gibt es meist wenige Alternativen. Einige Dinge sind vielleicht wertvoll und eignen sich zum Verkauf. Das ein oder andere Teil kann möglicherweise gespendet werden oder findet einen Abnehmer im Familien- oder Freundeskreis. Aber so oder so heißt es letztlich Abschied nehmen. Das fällt schwer, ist aber unumgänglich. Tröstlich kann der Gedanke sein, dass es letzten Endes nur die Gegenstände sind, die verschwinden. Die Erinnerungen bleiben.

Eva

Ich bin seit 2008 Produkttesterin, seit 2011 mit dem eigenen Produkttestblog. In meinem Blog schreibe ich über Online-Shops, Produktneuheiten, Freizeitaktivitäten und Reiseziele für Familien und starte wöchentlich Gewinnspiele und Testaktionen für meine Leser. Ich bin alleinerziehend und wohne zusammen mit Tochter Zoe (geb. Februar 2008) und Sohn Jamie (geb. Dezember 2010) in Kirchlengern. Hauptberuflich bin ich zuständig für die Lohn- und Gehaltsabrechnung der Mitarbeiter.

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