Brei selbst kochen für den Möhrchen-Gourmet

Leichter gesagt als getan! Denn die guten Gläschen aus dem Supermarkt schmecken ja sooo lecker und haben eine so schöne cremige Konsistenz. Da kann sich Mama noch so viel Mühe beim selber kochen geben, an die Gläschen kommt sie meistens nicht ran. Also am besten gar nicht erst die Gläser probieren lassen 
Folgende Fragen habe ich mir gestellt, als ich mir überlegt habe, meinem Sohn etwas Gutes zu tun und ihn zu bekochen (mache ich für den Rest der Familie ja schließlich auch, die bekommen auch kein Dosenfutter *gg).

1. Frage: Warum überhaupt selbst kochen?

– es bleiben mehr Nährstoffe erhalten
– ich weiß, was drin ist
– es ist günstiger

2. Frage: Wie und womit koche ich den Babybrei am besten?

Grundsätzlich ist es immer das gleiche: Gemüse waschen, schälen, klein schneiden (ich nehme immer das Gemüse, das gerade im Angebot ist und füge zu 1/3 Kartoffeln dazu. So habe ich Abwechslung und muss nicht lange überlegen, was ich kochen soll). Danach gibt es mehrere Möglichkeiten, das Gemüse gar zu bekommen:

Möglichkeit Nr. 1: auf dem Herd im Topf
Das ist wohl die naheliegendste Methode. Aber beim Kochen auf dem Herd gehen viel Energie und Nährstoffe verloren. Außerdem kann es ewig dauern, bis das Wasser überhaupt endlich mal kocht.

Möglichkeit Nr. 2: in der Mikrowelle kochen
100ml Wasser im Wasserkocher schon mal vorkochen, Gemüsewürfel dazu und alles in eine Mikrowellengeeignete Schüssel mit Deckel (ich nehme zum Beispiel die Tupperware(c) Microplus-Rührkanne *) bei 600 Watt ca. 20 Minuten erhitzen.

Möglichkeit Nr. 3: im Dampfgarer
Das ist die schonendste Methode. Hier bleiben die meisten Nährstoffe erhalten und das Gemüse schmeckt einfach besser. Ich benutze denTupperware(c) 101° MicroGourmet*. Er nimmt wenig Platz weg und wird einfach in der Mikrowelle benutzt.
So geht’s: 200ml Wasser in den unteren Behälter geben. Gemüse in das mittlere Fach. Falls gewünscht Fleisch in das obere Fach. Deckel drauf und bei 750 Watt ca. 20 Minuten garen. Anschließend noch etwas stehen lassen.
Gemüse pürieren und so viel von dem Wasser dazu geben, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Anschließend noch durch ein Sieb reiben und der Brei ist fast wie aus dem Glas. Vor dem Füttern noch einen TL Öl dazu, damit der Brei gut flutscht 

3. Frage: Worin bewahre ich den vorgekochten Brei auf?

Auch hier gibt hatte ich mehrere Ideen:

Möglichkeit Nr. 1: gekaufte Gläschen wieder verwenden
Ich hatte mir eigentlich überlegt, die Baby-Gläschen zum Einkochen zu nutzen. Aber da haben die Hersteller leider einen Strich durch die Rechnung gemacht: stellt man das Glas zum Konservieren auf den Kopf, läuft die ganze Suppe aus . Wäre ja auch zu schön gewesen und Herr Hipp und Co könnten gar nicht so viel Umsatz machen. Ihr könnt die Gläschen aber trotzdem zumindest zum Einfrieren nehmen. Dann aber nicht randvoll machen, sonst springt das Glas.

Möglichkeit Nr. 2: Eiswürfel aus Brei erstellen
Den abgekühlten Brei in Eiswürfelformen oder Tüten geben und die fertigen Eiswürfel in Gefrierbeutel umpacken. Dann kann immer die gewünschte Menge entnommen werden. So so spart man auf jeden Fall Platz!

Möglichkeit Nr. 3: Brei in Kunststoffbehälter einfrieren
Super geeignet für kleinere Portionen sind der Tupperware (c) Uno* oder die Tupperware(c) Kunterbunt (3)*. Die kann man super einfrieren, Stapeln und meistens sind sie in jedem Haushalt eh vorhanden. Auch ein kurzes Auftauen und Erwärmen bei niedriger Wattzahl in der Mikrowelle halten die aus.
Ich habe mir das Philips Avent SCF720/10 VIA Aufbewahrungssystem für Babynahrung* gekauft. Hier hat man genügend Behälter in verschiedenen Größen, die stapelbar sind und sowohl in die Mikrowelle als auch in die Gefriertruhe dürfen.

*Partner-Link

Über Eva

Ich bin seit 2008 Produkttesterin, seit 2011 mit dem eigenen Produkttestblog. In meinem Blog schreibe ich über Online-Shops, Produktneuheiten, Freizeitaktivitäten und Reiseziele für Familien und starte wöchentlich Gewinnspiele und Testaktionen für meine Leser. Ich bin alleinerziehend und wohne zusammen mit Tochter Zoe (geb. Februar 2008) und Sohn Jamie (geb. Dezember 2010) in Kirchlengern. Hauptberuflich bin ich zuständig für die Lohn- und Gehaltsabrechnung der Mitarbeiter.

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