Bereit für den Schulstart

Bereit für den Schulstart

Anfang August enden in drei Bundesländern bereits die Sommerferien. Für die meisten Kinder heißt das, dem Schulalltag wieder nachzugehen, mit mehr oder weniger Freude. Doch für einige Kinder bedeutet das Ende der Sommerferien auch der Beginn eines neuen Lebensabschnittes. Im vergangenen Schuljahr 2017/18 wurden rund 725.000 Kinder eingeschult und auch in diesem Jahr werden es wohl ähnlich viele Kinder sein, die ihren Weg aus dem Kindergarten oder der Kita in die Grundschulen finden. Doch nicht nur für die Kleinen bedeutet das eine große Umstellung, sondern auch für die Eltern, die zudem den Vorbereitungsstress erleben müssen. Doch worauf sollten Eltern achten?

Vorbereitungen ohne Stress

Vielen Eltern kommt die Vorbereitungszeit sehr stressig vor. Das muss nicht sein! Wer überlegt und mit Ruhe an die Sache rangeht, der kann sich eine Menge Stress sparen, für sich selbst und für die Kleinen. Sinnvoll kann es sein eine To-do-Liste zu erstellen, um nicht den Überblick zu verlieren und am Ende gar etwas zu vergessen. Die Kinder können in diese Planung ruhig mit einbezogen werden, immerhin geht es um sie und ihre Einschulung. Wer nicht genau weiß, was zur Einschulung zu besorgen ist, der kann die Schule konsultieren oder im Internet nach Rat suchen. Auf vielen Foren tauschen sich Eltern aus und helfen sich gegenseitig.

Der Schulranzen – mehr als nur ein Rucksack

Das wichtigste Element bei der Einschulung ist wohl der Schulranzen, der gerne auch Tornister genannt wird. Gute vier Jahre lang begleitet dieser das Kind in der Schule. Auf eine hohe Qualität sollte hier unbedingt gesetzt werden. Der Preis sollte eine zweitrangige Rolle spielen, denn ein Schulranzen erfüllt mehr als nur einen Zweck. Als Verstaumöglichkeit für Bücher, Trinken und Essen ist der Schulranzen grundlegend konzipiert. Durch die vielen Reflektoren ist der Schulranzen nebenbei ein Sicherheitsgeber im Straßenverkehr. Je mehr Reflektoren, desto besser die Sichtbarkeit bei schlechten Sichtverhältnissen.

Einen Schulranzen mit den Kindern auszusuchen ist eine schöne Sache, denn immerhin müssen die Kleinen den Ranzen die kommenden Jahre auf dem Rücken tragen. Für Kinder spielt in der Regel immer das Aussehen die größte Rolle, doch der passende Sitz und ein komfortables Tragen sind weitaus wichtiger. Ein Schulmappen Test kann hier Aufschluss über verschiedene Ranzen und ihre Vor- und Nachteile geben. Im Internet gibt es eine sehr große Auswahl an Schulranzen. Es sollte aber auf bekannte und seriöse Hersteller geachtet werden. Mit den Bewertungen und Testseiten lässt sich aber auch online ein guter Schulranzen finden.

Grundschüler – Lastenesel?

Leicht haben es Grundschüler nicht. Für die Großen ist der Schulstoff einfach zu verstehen und auch die Ranzen kommen Eltern oft nicht so schwer vor. Doch hier muss man sich in die Kinder hineinversetzen und auch ihr Wachstum berücksichtigen. Grundschüler sind keine Lastenesel. Schulranzen, so kritisiert der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte, seien oft viel zu schwer für die Kleinen. Problematisch wird das aber erst hinsichtlich des Wachstums. Deformationen der Wirbelsäule können auftreten, die nur mühsam wieder beseitigt werden können. Ranzen sollten daher nur das Nötigste enthalten und nicht überladen werden. Angebote zu Schließfächern in Schulen sollten in Anspruch genommen werden.

Unterstützen, aber richtig!

Eltern wollen Kinder natürlich bei der großen Umstellung und in der Schule unterstützen. Diese Hilfe muss aber sinnvoll sein und nicht vorweggreifend. Denn oft ertappen sich Eltern dabei, den Kindern bei den Hausaufgaben mehr zu helfen als sinnvoll. Keinesfalls sollten Eltern die Hausaufgaben der Kinder machen. Vielmehr können motivierende Worte und die Anwesenheit helfen, die Kinder auf die richtige Spur zu bringen. Eine richtige Lern- und Hausaufgabenkultur sollte früh erlernt werden und nicht erst nach einigen Jahren. Eltern haben immer eine Vorbildfunktion und so ist Interesse an der Schularbeit der Kinder ein wichtiger Schritt. Pädagogen raten auch, von Belohnungen Abstand zu halten. Gut gemachte Hausaufgaben sind keine Belohnung wert, sondern sind eine Selbstverständlichkeit. Belohnungen können zur Zeugnisausgabe angesetzt werden.

Eva

Ich bin seit 2008 Produkttesterin, seit 2011 mit dem eigenen Produkttestblog. In meinem Blog schreibe ich über Online-Shops, Produktneuheiten, Freizeitaktivitäten und Reiseziele für Familien und starte wöchentlich Gewinnspiele und Testaktionen für meine Leser. Ich bin alleinerziehend und wohne zusammen mit Tochter Zoe (geb. Februar 2008) und Sohn Jamie (geb. Dezember 2010) in Kirchlengern. Hauptberuflich bin ich zuständig für die Lohn- und Gehaltsabrechnung der Mitarbeiter.

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