Ballast abwerfen – Richtig entrümpeln im Familienhaus beim Umzug

Ballast abwerfen – Richtig entrümpeln im Familienhaus beim Umzug

Eine Entrümpelung befreit die Seele und wann wäre die Gelegenheit dazu besser als bei Ihrem Umzug?

Vorbereitung

Zunächst benötigen Sie genügend Umzugskartons; man geht von einem Karton pro m² aus. Außerdem brauchen Sie einen gut lesbaren Stift, mit dem Sie die Kartons beschriften. Stellen Sie für die Entsorgung Müllsäcke bereit. Schreiben Sie Schilder, mit denen Sie kennzeichnen, was mit ins neue Zuhause soll, und was entsorgt wird: Wohnzimmer, Küche, Kinderzimmer – Altpapier, Restmüll, Altkleider. Schließlich soll die ganze Familie bei der Entrümpelung mithelfen. Für all diejenigen, die die Entrümpelung nicht in Eigenregie durchführen, sondern erfahrenen Händen und Helfern übergeben möchte, findet im Internet genug Firmen für Entrümpelungen wie etwa Nazareth Entrümpelungen.

Defekte Gegenstände entsorgen

Trennen sollten Sie sich von allen defekten Gegenständen. Eine Tasse ohne Henkel. Ein Buch, mit dem Sie einmal in den Regen gekommen sind. Diese Kinderjeans mit Grasflecken an den Knien. Wie fühlen Sie sich, wenn Sie diese Gegenstände benutzen oder ansehen? Wenn die Antwort lautet, „nicht so gut“, und die Tasse nicht gerade ein Familienerbstück von Ihrem Urgroßvater ist, dann sollten Sie sich nun zur Entsorgung dieser Sachen entschließen.

Beginnen Sie beim Packen dann mit den Gegenständen, die Sie nur selten verwenden. Das kann die Skiausrüstung sein, die Weihnachtsdekoration, oder auch Ihre Fotoalben und andere Erinnerungsstücke. Sie haben es hier mit zwei Arten von Besitz zu tun haben: Die Skiausrüstung lässt sich problemlos ersetzen, wenn sie verlorengehen sollte, die Erinnerungsstücke nicht. Gemeinsam ist diesen Dingen, dass sie selten genutzt werden und deshalb beim Umzug der Familie als erstes verpackt werden sollten.

Ein Koffer für die Reise

Nachdem Sie alle seltener genutzten Dinge verpackt haben, geht es nun an den täglich genutzten Besitz der Familie. Kleidung, Spielzeug, Bücher, CDs, Küchengeräte, eben alles, was Ihr Leben ausmacht. Aber wie kann man das verpacken, was man doch täglich benötigt? Machen Sie daraus ein Spiel. Das Umzug-Urlaubsspiel. Packen Sie alles, was Sie für die nächste Woche benötigen, in Ihre Koffer. Was man nun noch sehen kann, ist Ihnen zwar wichtig, aber Sie werden für eine Weile darauf verzichten können. Sie können es also unbesorgt in die Kartons verpacken.

Brauchbares verkaufen

Sie werden beim Packen sicher Dinge finden, die schon lange nicht mehr genutzt haben, die aber für eine Entsorgung zu schade sind. Das Handy mit der Spider App. Die Kleidung, die Ihren Kindern zu klein geworden ist. Die Bücher, die Sie nicht noch einmal lesen werden. Sie können Bücher, CDs und DVDs über Ankaufsplattformen im Internet oder über eine eBay-Verkaufsagentur schnell und unkompliziert zu Geld machen.

Vielleicht schaffen Sie es vor dem Umzug nicht mehr, sich um einen Verkauf zu kümmern. Oder Sie möchten Kinderkleidung erst an Ihrem neuen Wohnort zum Second-Hand-Shop bringen. Dann verschieben Sie die Entsorgung auf später. Beschriften Sie einfach eine Kiste mit eBay, und Sie wissen, dass Sie diese Dinge in Ihrem neuen Zuhause nur noch verkaufen müssen.

Großzügig verschenken

Wenig Zeit kostet es, nicht mehr benötigtes zu verschenken. Alte Kindermöbel, ein Kühlschrank, der zu viel Strom verbraucht. Was auch immer Sie verschenken wollen – mit einer Kleinanzeige finden Sie meist schnell einen Abnehmer. Auch Sozialkaufhäuser nehmen derlei Dinge gerne an.

Eine Entrümpelung schafft nicht nur Platz, sondern sorgt auch dafür, dass Sie nur noch von den Dingen umgeben sind, die Ihnen auch wirklich wichtig sind. Denn alles andere brauchen Sie nicht mehr.

Eva

Ich bin seit 2008 Produkttesterin, seit 2011 mit dem eigenen Produkttestblog. In meinem Blog schreibe ich über Online-Shops, Produktneuheiten, Freizeitaktivitäten und Reiseziele für Familien und starte wöchentlich Gewinnspiele und Testaktionen für meine Leser. Ich bin alleinerziehend und wohne zusammen mit Tochter Zoe (geb. Februar 2008) und Sohn Jamie (geb. Dezember 2010) in Kirchlengern. Hauptberuflich bin ich zuständig für die Lohn- und Gehaltsabrechnung der Mitarbeiter.

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