Auswahl des Kindersitzes- worauf sollte man achten?

Auswahl des Kindersitzes- worauf sollte man achten?

Junge Eltern sind oft überfragt, welchen Kindersitz sie für das Auto anschaffen sollen. Kinder müssen laut Gesetzeslage in Deutschland bis zum zwölften Lebensjahr in einem Kindersitz sitzen, wenn sie mit ihren Eltern im Auto fahren. Die Auswahl an Modellen ist mittlerweile riesig, und so ist es kein Wunder, dass viele Eltern sich erst einmal orientieren wollen, bevor sie einen Kindersitz anschaffen.

Der Kindersitz ist ein sehr wichtiger Sicherheitsaspekt im Auto der Familie. Er muss an die Größe des Kindes angepasst werden und die Modelle reichen von der Babyschale bis hin zur Sitzerhöhung für größere Kinder.

Tipps für eine entspannte Reise mit Kindern


Wie entspannt die Reise mit Kindern wird, hängt viel mit der guten Reisevorbereitung zusammen. Gute Tipps für den Urlaub mit Kleinkindern helfen, die Reise für alle Mitreisenden angenehm zu gestalten. Um eine Kaufentscheidung treffen zu können, sollten Sie sich erst einmal mit Kriterien für den richtigen Kindersitz auseinandersetzen. Für welches Alter wird ein Sitz benötigt, wie soll er befestigt werden, gibt es eventuelle Schadstoffbelastungen und wie ist die Bedienbarkeit? Das sind alles Fragen, die über die reinen Sicherheitsstandards eines Kindersitzes hinausgehen, die aber auch von großer Relevanz sind. Jährlich veröffentlichen der ADAC und die Stiftung Warentest einen Testbericht über die aktuellen Kindersitzmodelle. Für Ihre Kaufentscheidung können Sie sich daher gut an diesen Testurteilen über Kindersitzmodelle orientieren.

Ist die Vorauswahl getroffen, bietet es sich an, in Ruhe die ausgewählten Modelle zu testen. Jedes Kind ist anders und die verschiedenen Sitze unterscheiden sich in der Passgenauigkeit und in der Bedienbarkeit. Nicht jedes Kind passt einfach so in den Sitz der engeren Auswahl und manchmal ist ein anderer Sitz wesentlich bequemer für das Kind, als der ursprünglich ausgesuchte. Die Fachverkäufer zeigen auch, wie man den Sitz schnell montiert und handhabt. Das erleichtert die spätere Nutzung. Die gute Nachricht ist, dass es in nahezu allen Preisklassen gute Kindersitze gibt, und man nicht zwangsläufig das teuerste nehmen muss.

Welcher Sitz passt für welches Alter?


Babys sollten in einer Schale im Auto transportiert werden, in der es ihnen möglich ist, wie in einer Kuhle liegend transportiert zu werden. Für Babys und Kleinkinder bis zum Alter von zwei Jahren empfiehlt sich der sogenannte i-Size Reboarder, bei dem sie am besten geschützt sind, sollte es einmal zu einem Unfall kommen. I- Size Reboarder werden so im Auto befestigt, dass das Kind rückwärts sitzend im Fahrzeug fährt. Es gibt Kinderärzte, die das Rückwärtsfahren bis zum vierten Lebensjahr empfehlen.

Wo sollte das Kind am besten sitzen?


Die Fahrsicherheit ist abhängig vom Platz, an dem jemand sitzt. Kinder sollten unbedingt immer hinten sitzen, das haben Unfallforschungstestergebnisse immer wieder bewiesen. Die Gefahr einer tödlichen Verletzung ist auf der Hinterbank am geringsten. Kinder auf dem Vordersitz zu transportieren ist sehr gefährlich, auch weil der Aufprall eines Airbags bei einem Zusammenstoß das Leben des Kindes zusätzlich gefährdet. Achten Sie, wenn es sich nicht vermeiden lässt, dass Sie das Kind auf dem Beifahrersitz transportieren, unbedingt darauf, dass der Airbag nicht aktiviert ist, sondern ausgeschaltet ist.

Fazit


Vertrauen Sie beim Kauf eines Kindersitzes nicht nur auf Markennamen und auf Ihren guten Geschmack, sondern ziehen Sie die Testergebnisse und Siegel von ADAC und Stiftung Warentest für Ihre Kaufentscheidung zu Rate. So können Sie sicher sein, dass Ihr Kind optimal geschützt ist, wenn Sie zusammen unterwegs sind.

Eva

Ich bin seit 2008 Produkttesterin, seit 2011 mit dem eigenen Produkttestblog. In meinem Blog schreibe ich über Online-Shops, Produktneuheiten, Freizeitaktivitäten und Reiseziele für Familien und starte wöchentlich Gewinnspiele und Testaktionen für meine Leser. Ich bin alleinerziehend und wohne zusammen mit Tochter Zoe (geb. Februar 2008) und Sohn Jamie (geb. Dezember 2010) in Kirchlengern. Hauptberuflich bin ich zuständig für die Lohn- und Gehaltsabrechnung der Mitarbeiter.

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